Gesundheitsinformationen aus erster Hand für alle

Die öffentlichen und kostenlosen Informationsveranstaltungen des Medizinischen Qualitätsnetzes Bochum e.V. (MedQN) erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Ausgewiesene Experten ihrer Fachgebiete informieren in den Gesundheitsseminaren für Patienten, Angehörige und sonstige Interessierte über medizinische Themen und stellen sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Werner Conrad

Werner Conrad

 

Moderiert von Werner Conrad, Journalist und Pressereferent des MedQN, finden die Vorträge für Patienten, Angehörige und Interessierte jeweils von 17 bis 19 Uhr – immer mittwochs – im Museum Bochum, Kortumstraße 147, statt. Eventuelle Änderungen des Beginns entnehmen Sie bitte der Ankündigung der jeweiligen Veranstaltung.

 

 

14. Juni 2017, 17 bis 19 Uhr

Assistenzsysteme und Alltagshilfen für demenziell Erkrankte sowie Beispiele für stationäre und ambulante Wohnformen

Prof. Henke und FUK Bochum

 

22. März 2017, 17 bis 19 Uhr

Rheumatische Erkrankungen erfolgreich behandeln

Von 17 bis 19 Uhr werden im Veranstaltungsraum des Kunstmuseums Bochum, Kortumstraße 147, am Beispiel der Erkrankungen des Bewegungsapparats (wie u. a. die chronische Polyarthritis und Psoriasisarthritis) die Behandlungsmöglichkeiten aus Sicht des herkömmlichen Rheumatologen sowie der Naturheilkunde dargelegt. Dabei wird erläutert, welche Patienten eher mit herkömmlichen Medikamenten und Maßnahmen behandelt werden müssen und welche Patienten von einer stationären naturheilkundlichen Behandlung profitieren können.
Die entzündlichen Gelenkerkrankungen (Rheuma) sind eine große Volkskrankheit und können im Verlauf zu einer deutlichen Einschränkung der Beweglichkeit mit großen Beeinträchtigungen im Alltag führen. Die Beschwerden umfassen die Schmerzen, Schwellungen und Knochenveränderungen besonders der kleinen Gelenke wie der Finger- und Fußgelenke. Alle diese Erkrankungen zeichnen sich durch akute und chronische Schmerzen aus, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen können.
Referenten sind Dr. Klaus Müller, leitender Arzt der Klinik für Rheumatologie, Katholisches Klinikum Bochum, Klinik Blankenstein, und Dr. Stefan Fey, Oberarzt der Klinik für Naturheilkunde, Katholisches Klinikum Bochum, Klinik Blankenstein. Sie stehen nach den Vorträgen für Fragen der Besucher zur Verfügung.

Termine 2016 im Überblick

27.04.2016
Herzinfarkt – Prof. Mügge

15.06.2016
Handchirurgie – Dres. Ptok, Möcklinghoff

31.08.2016
Darmkrebs – Prof. Viebahn, Dr. Schmidt-Heinevetter

14.09.2016
Knieendoprothetik – Dr. Liesenklas

05.10.2016
Psychische Erkrankungen im Überblick – Dr. Hoffmann, Dr. Wolf

09.11.2016
Leben mit Lungenkrebs – Prof. Nückel, Dr. Hecker

 

 9. November 2016, 17 bis 19 Uhr

Leben mit Lungenkrebs

Mit der Diagnose Lungenkrebs bricht für viele Menschen von heute auf morgen die Welt zusammen. Gestern noch ein normales Leben geführt, steht ab nun die bösartige Erkrankung plötzlich im Mittelpunkt des Lebens. Auch ihre Angehörige sind mitbetroffen und beschäftigen sich fortan mit dieser Erkrankung. Wir möchten Sie im dieser kostenfreien Informationsveranstaltung gerne ausführlich über die Erkrankung selbst, die Diagnosestellung und die Therapiemöglichkeiten in der heutigen Zeit informieren. Hier werden wir Ihnen neben den operativen Möglichkeiten auch über die neuen Wege der Behandlung neben der alt bekannten Chemotherapie berichten.

Wir möchten versuchen, Ihnen die Erkrankung näher zu bringen, so dass Sie mit der Erkrankung möglichst ohne große Angst weiterleben können. Es werden interessante Patientenfälle mit Interviews von Patienten vorgestellt. Nicht zuletzt wird auch auf die Nachsorge des Lungenkrebses eingegangen.

Referenten dieses Patientenseminars sind Prof. Dr. med. Holger Nückel, Onkologische Schwerpunktpraxis Bochum, und Dr. Erich Hecker, Chefarzt Thoraxzentrum Ruhrgebiet. Sie stehen nach ihren Vorträgen für Fragen zur Verfügung.

 

5. Oktober 2016, 17 bis 19 Uhr

Psychische Erkrankungen im Überblick – was Sie schon immer fragen wollten

Psychische Störungen stellen eine der häufigsten Erkrankungsgruppen in der Bevölkerung dar, sind aber für viele Menschen immer noch sehr wenig vertraut. Dies mag zum einen daran liegen, dass sich die Ursachen oft nicht so direkt erschließen wie bei anderen Erkrankungen, aber auch daran, dass Erkrankungen der Seele, dies ist ja die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Psychiatrie (“Seelenarzt”), immer noch etwas Unheimliches darstellen. In der kostenfreien Patienteninformationsveranstaltung werden Ihnen in einem kurzen Überblick die verschiedenen Erkrankungen in der Psychiatrie und deren Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Referenten sind Mediziner aus der LWL-Klinik Bochum, und zwar die Herren Prof. Dr. Juckel, Dr. Hoffmann, PD Dr. Wolf, PD Dr. Friebe, Dr. Ebert sowie Dr. Kossmann. Sie stehen nach ihren Vorträgen auch gerne für Fragen zur Verfügung.

Das Bochumer Bündnis gegen Depression ist mit einem Informationsstand vertreten.

Moderiert wird dieses Seminar von Karl-Heinz Fließ.

 

14. September 2016, 17 bis 19 Uhr

Verschleißerkrankungen (Arthrose des Kniegelenkes) - moderne operative Versorgungsmöglichkeiten des Arthrose-Kniegelenkes

Die demographische Entwicklung in Deutschland und auch weltweit zeigt, dass aufgrund medizinischer Weiterentwicklung die Menschen von heute zunehmend älter werden. Insofern kommt auch eine zunehmende Anzahl an Patienten zur Vorstellung zum Arzt mit Verschleißerkrankungen im Bereich des Kniegelenkes, der zweithäufigsten Form aller Arthrosen des Menschen. Derzeit werden in Deutschland etwa 120.000 Knieprothesen pro Jahr implantiert mit insgesamt ansteigender Tendenz.

Gelenkbeschwerden wie Kniearthrose verhindern leider häufig eine unbeschwerte Mobilität. Der Spaziergang in der ersten Frühlingssonne oder eine sportliche Radtour mit Freunden kann oft schmerzbedingt nicht ausgeführt werden. So werden die Menschen mit Arthroseerkrankungen in ihrer eigenen Beweglichkeit eingeschränkt und das soziale Leben leidet darunter. Durch moderne konservative Therapien können die Beschwerden gelindert und ein Voranschreiten der Arthrose verzögert werden. Ab einem gewissen Krankheitsstadium kann so oft nur durch einen Gelenkersatz effektiv geholfen werden. Die dazu möglichen Verfahren einschließlich der individual-angepassten Knieprothese werden im Rahmen des kostenlosen Seminars vorgestellt und erklärt.

Referenten der Informationsveranstaltung sind Herr Dr. med. H.-J. Liesenklas, Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Martin-Luther-Krankenhauses in Bochum sowie Herr Falk Guddat, Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin in Bochum.

 

 

31. August 2016, 17 bis 19 Uhr

An Dickdarmkrebs muss niemand sterben – Operationen sanft und sicher (?): minimal-invasive Dickdarmeingriffe

Als einziges Land der Welt bietet Deutschland seit 2002 seinen Bürgern ein umfassendes, sicheres und hocheffektives Vorsorgeprogramm zur Verhinderung von Darmkrebs an. Durch die Vorsorgekoloskopie konnten seitdem ca. 40.000 Darmkrebs-Todesfälle und ca.180.000 Erkrankungen an Dickdarmkrebs verhindert werden.

Wir haben somit die einmalige Chance, eine heilbare Volkskrankheit durch Früherkennung zu bezwingen. Denn: An Dickdarmkrebs muss niemand sterben. Die minimal-invasive Chirurgie hat in den letzten 20 Jahren immer weiteren Einzug in die Chirurgie der Bauchorgane gehalten: “Schlüssellochchirurgie” ist bei vielen Volkskrankheiten zum Standard geworden. Gallenblasenentfernung, Blinddarmoperation, kleinere Mageneingriffe und die Entfernung der Milz erfolgen heute überwiegend minimal-invasiv. Die schnellere Erholung des Patienten wird als wesentlicher Vorteil angesehen.

Wie ist es jedoch mit den meist größeren Eingriffen bei Darmkrebs und anderen Erkrankungen des Dickdarms bestellt? Soll/kann jeder Chirurg derartige Eingriffe anbieten? Dauert die Operation länger? Gibt es spezifische Risiken?

Referenten der kostenlosen Informationsveranstaltung sind Frau PD Dr. med. Schmidt-Heinevetter, niedergelassene Ärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie in Bochum sowie Herr Prof. Dr. med. Viebahn, Ärztlicher Direktor des Knappschaftskrankenhauses Bochum-Lgdr., Facharzt für Chirurgie – Schwerpunkt Viszeralchirurgie.

 

15. Juni 2016, 17 bis 19 Uhr

“Alles rund um die Hände … wenn es einfach nur noch schmerzt”

Ohne Hände geht es nicht. Auch wenn sie nicht als lebenswichtige Organe gelten, ist eine Bewältigung von Arbeit im Alltag ohne sie nur erschwert möglich. Schmerz, Gefühlsverlust und Steife sind die Hauptsymptome, die möglichen Ursachen vielfältig. Nerveneinklemmungen Sehnenscheidenentzündungen, Arthrose, Kapsel-/Gelenkverletzungen (z. B. bei Verstauchungen/Verrenkungen), rheumatoide Beschwerden, Ganglien, offene Verletzungen/Brüche oder einfach nur Verschleiß durch jahrzehnte lange Beanspruchung. Der Verschleiß kann dabei alle – in der Hand sehr dicht gepackten – anatomischen Strukturen betreffen, was die Diagnosestellung erschweren kann.
Referenten dieser kostenfreien Informationsveranstaltung sind die niedergelassenen Bochumer Handchirurgen Dr. med. Michael Ptok und Dr. med. Christian Möcklinghoff sowie Privatdozent Dr. med. Jörg Hauser, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie im Alfried Krupp Krankenhaus Essen. Die Themen werden wieder in verständlichen Worten erläutert, wobei viel Platz für Fragen und Diskussion vorgesehen ist. Die Referenten stehen nach dem Vortrag auch gerne persönlich für Fragen zur Verfügung.

 

27. April 2016, 17 bis 19 Uhr

Herzinfarkt: Wer ist gefährdet?  Richtiges Verhalten im Notfall! Wie geht es weiter nach Infarkt?

Ein Herzinfarkt kann jeden von uns bedrohen, häufig sind die Warnhinweise nur wenig ausgeprägt oder werden auch fehlgedeutet. Das eigene Risiko erkennen und mit geeigneten Maßnahmen im Fall eines erhöhten Risikos vorbeugen, sind zwei fundamentale Maßnahmen in der Bekämpfung des Herztodes. Was sind Warnhinweise für einen drohenden Herzinfarkt? Wie kann ich mich am besten verhalten, wenn der Verdacht auf einen Infarkt besteht? Was passiert in der Klinik? Wie geht es nach einem Infarkt weiter?

Diese Fragen und mehr werden in der nächsten Informationsveranstaltung des Medizinischen Qualitätsnetzes Bochum (MedQN) am Mittwoch, 27. April, 17 bis 19 Uhr, im Veranstaltungsraum des Museums Bochum, Kortumstraße 147,von den Referenten Prof. Dr. med. Andreas Mügge, Direktor der Kardiologie am St. Josef Hospital und Bergmannsheil Bochum, sowie Dr. med. Gerold Metzger, niedergelassener Kardiologe in Bochum, ausführlich und anschaulich erörtert. Im Anschluss daran stehen die Referenten auch für Fragen zur Verfügung.

 

2. März 2016, 17 bis 19 Uhr

Infekte der oberen Luftwege natürlich und nachhaltig behandeln

Was tun gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit? Behandlung von Beschwerden im Kopf-Hals-Bereich

Wer kennt es nicht bei diesen Wetterkapriolen, heute kalt, morgen warm: Schnell ist ein grippaler Infekt eingefangen und die Nase läuft, der Kopf tut weh, der Hals kratzt ganz fürchterlich. Wenn dann noch nach einigen Tagen sich ein Husten hinzugesellt und ein unangenehmer Schleim den Rachen herunterläuft, fühlt man sich wirklich elendig und die Lebensqualität ist schnell beeinträchtigt.

Muss es immer gleich ein Antibiotikum sein oder ein Saft für die Nacht aus der Werbung? Was kann ich zur Vorbeugung tun? Welche Therapien gibt es bei einem chronischen Infekt der oberen Luftwege wie einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung? Welche Behandlungsmöglichkeiten – von der Schulmedizin bis zur Naturheilkunde – bestehen? Diese Fragen und mehr werden von den Referenten Herrn Dr. med. Roland Meyer, niedergelassener Facharzt für HNO-Heilkunde in Bochum, und Herrn Dr. med. Stefan Fey, Oberarzt der Klinik für Naturheilkunde in Blankenstein, Kath. Klinikum Bochum, ausführlich und anschaulich dargestellt.

 

13. Januar 2016, 17 bis 19 Uhr

Jeder Schlaganfall ist ein Notfall – Schnelle Hilfe begrenzt Schäden im Gehirn

Jeder Schlaganfall ist ein Notfall. Ein Wettlauf gegen die Uhr – denn Zeit ist Hirn. Je schneller Helfer reagieren und den Patienten einer sachgerechten Versorgung zuführen, desto eher kann der Schaden im Gehirn begrenzt werden. Ein Schlaganfall kann jeden treffen, ohne Vorwarnung und jederzeit. Viele Menschen unterschätzen immer noch die Gefahr. Mit der gezielten kostenlosen Aufklärungsveranstaltung des MedQN Bochum am Mittwoch, 13.01.2016, sollen möglichst viele Menschen über die Risikofaktoren für einen Schlaganfall, wie z. B. den erhöhten Bluthochdruck oder die Vorerkrankung Vorhofflimmern und die oft dramatischen Folgen informiert werden. Ziel ist es, die Bochumer Bürger zu aktivieren, im Notfall sofort zu handeln und den Notruf 112 zu wählen.

Experten der drei Neurologischen Universitätskliniken im Knappschaftskrankenhaus, am St. Josef-Hospital und am Bergmannsheil bieten als Vertreter der drei Bochumer Neurologischen Kliniken Informationen und Aufklärungsgespräche rund um das Thema Schlaganfall an: Prof. Dr. Jens Eyding (Oberarzt Knappschaftskrankenhaus), PD Dr. Christos Krogias (Oberarzt St. Josef-Hospital) und Dr. Martin Kitzrow (Oberarzt Bergmannsheil). Die Referenten stehen nach ihren Vorträgen für Fragen zur Verfügung.

 

 18. November 2015, 17 bis 19 Uhr

Minimal invasive Operationen an Speiseröhre, Magen und Bauchspeicheldrüse

Das Medizinische Qualitätsnetz Bochum und das Zentrum für Robotik assistierte Viszeralchirurgie der Augusta Kliniken laden zu einer weiteren Informationsveranstaltung über Minimal invasive Operationen ins Kunstmuseum Bochum ein. Am Mittwoch, 18. November, geht es um Operationen an Speiseröhre, Magen und Bauspeicheldrüse durch Robotik assistierte Chirurgie. Die Erläuterungen werden mit Videobeiträgen ergänzt.

Operationen an Magen, Speiseröhre und Bauchspeicheldrüse gehören zu den besonders anspruchsvollen und für den Patienten belastenden Eingriffen. Bis heute werden diese Operationen fast ausschließlich konventionell über große Schnitte an Bauch- und Brustwand durchgeführt. Durch Robotik Assistenz Systeme gibt es aber heute grundlegende Verbesserungen in der minimal invasiven Chirurgie. Diese haben die Begrenzungen der minimal invasiven Chirurgie aufgehoben und in den wenigen Zentren für Robotik assistierte Chirurgie werden die genannten Operationen etabliert und zum Teil schon sehr regelmäßig durchgeführt.

Das Zentrum für Robotik assistierte Viszeralchirurgie der Augusta Kliniken Bochum blickt bereits heute auf Erfahrungen mit jeweils über 30 Magen- und Speiseröhrenentfernungen und 25 Pankreasoperationen mit dem Da Vinci Robotik System zurück. Die Operationen gelingen mit dieser präzisen Technik besonders blutarm und schonend, die Verläufe sind seltener kompliziert und die Rekonvaleszenz ist deutlich verkürzt. Der überwiegende Teil der operierten Patienten hatte eine Krebserkrankung und bereits vor der Operation eine Bestrahlung und Chemotherapie erhalten oder benötigte eine solche nach der Operation. Gerade für diese Patienten ist eine schonende Operation und eine rasche Rekonvaleszenz wichtig, damit der Therapieplan vollständig und zeitgerecht umgesetzt werden kann. Die Patienten profitieren somit in hohem Maße von dieser schonenden Technik im Sinne einer verbesserten Prognose und Lebensqualität.

Referent ist Privatdozent Dr. Benno Mann, Chefarzt Klinik für Viszeralchirurgie der Augusta Kliniken Bochum. Der Referent steht nach dem Vortrag für Fragen zur Verfügung. Moderiert wird die Veranstaltung von Werner Conrad, Journalist und Pressereferent des MedQN.

 

21. Oktober 2015, 17 bis 19 Uhr

Depressionen und andere psychische Störungen im Alter

Depressionen im Alter sind das Thema der öffentlichen und kostenlosen Gesundheitsinformationsveranstaltung des Medizinischen Qualitätsnetze Bochum am Mittwoch 21. Oktober, 17 bis 19 Uhr, im Veranstaltungsraum des Kunstmuseums Bochum, Kortumstraße 147. Nach einer Einführung von Dr. Knut Hoffmann werden folgende Vorträge zu hören sein: Depressionen im Alter – Privatdozent Dr. med. Rainer Wolf, Psychotherapie im Alter – Dipl.-Psych. I. Zalewski, Spezielle Aspekte von Suchtproblemen im Alter – Dipl.-Psych. A. Schiff. Die Referenten sind Experten aus dem LWL Universitätsklinikum Bochum. Nach den Vorträgen stehen sie auch für Fragen zur Verfügung. Moderiert wird die Veranstaltung von Werner Conrad, Journalist und Pressereferent des Medizinischen Qualitätsnetzes.

Psychische Störungen werden mit zunehmendem Lebensalter nicht unbedingt weniger, wenngleich mögliche Belastungen des Alltags in den Hintergrund treten. Oft kommen dafür andere, vorher nicht relevante Problembereiche zum Tragen. Mit dem Ende des Erwerbslebens stellt sich für viele Menschen eine gewisse Sinnfrage, etablierte familiäre oder soziale Beziehungsrahmen können sich verändern, nicht zuletzt kann ein eventuell eintretendes Nachlassen von körperlichen Fähigkeiten im Rahmen des normalen Alterungsprozesses zu seelischen Belastungen führen. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen verschiedene Aspekte seelischen Leids im zunehmenden Lebensalter dargestellt und mögliche Lösungswege aufgezeigt werden. Ein besonderer Aspekt soll dabei auf sogenannte niederschwellige Angebote, wie zum Beispiel Tagesklinische Behandlungen gelegt werden.

 

16. September 2015, 17 bis 19 Uhr

Gelenkerhaltende Eingriffe an Hüfte und Knie

Brauche ich schon ein Kunstgelenk oder gibt es noch Alternativen? (Referenten Dr. Moewes/Prof. Willburger)

 

19. August 2015, 17 bis 19 Uhr

Operative Behandlung gutartiger und bösartiger Hauttumore

Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Insgesamt ist der Hautkrebs mit ungefähr 180.000 Neuerkrankungen pro Jahr häufiger als Brustkrebs und Prostatakrebs zusammen. Die häufigsten Formen sind das Basaliom (130.000), das Plattenepithelkarziom (30.000) und das maligne Melanom der Haut (18.000). Etwa 1.500 Fälle jährlich entfallen auf seltene Formen wie die Merkelzelltumoren (500-600) das Fibrosarkom (300) und Karzinome der Talg und Schweißdrüsen (100). Gerade Hautkrebserkrankungen sind, wenn sie früh diagnostiziert werden, heilbar. Bei zu spätem Erkennen drohen ausgedehnte Zerstörungen der Haut, der darunterliegenden Weichteile und sogar des Knochen oder Metastasierung.

Deswegen sind Maßnahmen wie die Früherkennung von besonderer Bedeutung. Nach der Diagnosestellung „bösartiger Hautkrebs“ spielt die operative Therapie eine sehr wichtige Rolle. Ziel der operativen Therapie ist die vollständige Entfernung des Hauttumors unter Berücksichtigung der anatomischen und ästhetischen Besonderheiten der betroffenen Areale.

Die Plastischen Chirurgen Dr. Michael Ptok und Dr. Christian Möcklinghoff  werden im Rahmen des Vortrages über die operativen Möglichkeiten der Behandlung von bös-/gutartigen Hauttumoren berichten. Insbesondere werden Operationstechniken vorgestellt die den besonderen Problemen der diagnostizierten Hauttumoren gerecht werden. Die Referenten stehen nach den Vorträgen für Fragen gern zur Verfügung.

22. April 2015:

Osteoporose - wenn die Knochen brüchig werden

Über 6 Millionen Menschen leiden nach Experten-Schätzungen in Deutschland an Osteoporose, auch Knochenschwund genannt. Die Krankheit wird oft erst spät erkannt. Dabei sind Vorbeugung sowie frühzeitiges Erkennen und Behandeln wichtig. In der öffentlichen und kostenlosen Informationsveranstaltung des Medizinischen Qualitätsnetzes Bochum (MedQN) am Mittwoch, 22. April 2015, 17 bis 19.00 Uhr im Veranstaltungsraum des Museums Bochum, Kortumstraße 147, erfahren die Besucherinnen und Besucher, was Osteoporose (Knochenschwund) ist, wen es treffen kann und was Mediziner und die Betroffenen selbst gegen die Krankheit tun können.

Referenten sind Dr. med. Hermann-Josef Liesenklas, Chefarzt für Chirurgie am Martin-Luther-Krankenhaus  Bochum-Wattenscheid, und Dr. med. Frank Pilchner, Schwerpunktzentrum Osteologie Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dres. Pilchner / Dr. Otte Bochum. Moderiert wird diese kostenlose Veranstaltung von Werner Conrad, Journalist und Pressereferent des MedQN Bochum.

 

4. März 2015:

Darmkrebs heute – Vorsorge und Behandlung

Dr. Ute Bückner aus der Onkologischen Gemeinschaftspraxis im Europahaus Bochum und Professor Dr. Richard Viebahn, Direktor der Chirurgischen Klinik sowie Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer, informieren in der nächsten öffentlichen Gesundheits-Informationsveranstaltung des Medizinischen Qualitätsnetzes Bochum am Mittwoch, 4. März 2015, über Darmkrebs. Vorbeugung und Vorsorge, Möglichkeiten der Früherkennung, Verbesserung der Operationstechniken und die Weiterentwicklung der medikamentösen Therapie werden von 17 bis 19 Uhr in der Veranstaltung im Veranstaltungsraum des Kunstmuseums Bochum, Kortumstraße 147, in den Blick genommen. Die Referenten stehen nach ihren Vorträgen für Fragen und Antworten zur Verfügung. Moderiert wird diese kostenlose Veranstaltung von Werner Conrad, Journalist und Pressereferent des MedQN Bochum.

Etwa 70.000 Neuerkrankungen gibt es bei Darmkrebs jährlich in Deutschland. Es ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen. Durch die Möglichkeit der Früherkennung, der Verbesserung der Operationstechniken auch in fortgeschrittenen Tumorstadien und der Weiterentwicklung der medikamentösen Therapie der metastasierten Erkrankung hat sich die Prognose in den letzten Jahren deutlich verbessert. So ist es heute möglich, eine nicht heilbare Erkrankung in eine chronische Erkrankung mit langem Krankheitsverlauf zu verwandeln. Besser als jede Therapie sind jedoch Vorbeugung und Vorsorge.

 

 

4. Februar 2015:

Hilfe vom Zahnarzt: Schienen gegen Schnarchen und feste Zähne durch Implantate

Zahnärztliche Schlafmedizin und aktuelle Entwicklungen bei Zahnimplantaten sind die Themen der Gesundheits-Informationsveranstaltung des Medizinischen Qualitätsnetzes Bochum (MedQN) am Mittwoch, 4. Februar 2015. Unter dem Ttiel „Schnarchen – (k)ein Problem“ wird Frau Dr. Jana Anastase über die Behandlung von Schnarchen und Schlafapnoe mittels zahnärztlicher Protrusionsschienen informieren, die komfortabel zu tragen sind und sehr gut helfen bei leichteren und mittelgradigen Fällen. Dr. Jana Anastase ist niedergelassene Zahnärztin u.a. mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Zahnärztliche Schlafmedizin. „In aller Munde: Feste Zähne im Jahr 2015“ sind das Thema von Herrn Dr. Robert Winking, ebenfalls niedergelassener Zahnarzt in Bochum. Er wird die moderne zahnärztliche Implantologie 2015 sowohl mit ihren zuverlässigen und ergebnissicheren Routineverfahren als auch mit Weiterentwicklungen der Diagnostik und operativen Techniken in den Blick nehmen.

14. Januar 2015:

Schwindel – was ist das überhaupt?
Prof. Dr. Uwe Schlegel, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik am Knappschaftskrankenhaus Bochum, und Priv.-Doz. Dr Oliver Höffken, Neurologische Klinik und Poliklinik am BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum

Schwindel ist keine einheitliche Krankheit, sondern ein Symptom, das sehr unterschiedlich erlebt und beschrieben wird. Viele kennen die “Bewegungskrankheit”,z. B. beim oder nach dem Fahren auf einem Schiff, die nicht nur eine Störung der Wahrnehmung ist, sondern typische vegetative Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Das Krankheitssymptom “Schwindel” dürfte nach dem “Schmerz” der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch in Deutschland sein. Patienten berichten über Unsicherheit beim Gehen und Stehen, über körperliche Schwäche oder über die Angst, zu stürzen oder gar ohnmächtig zu werden. Man unterscheidet Drehschwindel, Benommenheits- oder Schwankschwindel, Lagerungsschwindel und andere Schwindelformen. Diese Schwindelformen können sehr unterschiedliche Ursachen haben, machen oft eine fachärztliche Untersuchung nötig, lassen sich aber oft sehr wirksam behandeln. Darüber wird in dieser Gesundheits-Informationsveranstaltung umfassend informiert.

 

Alle Termine 2015:

14.01.2015:
Schwindel – wenn die Welt sich dreht (Prof. Schlegel/PD Dr. Höffken)

04.02.2015:
Schnarchen – (K)ein Problem + Implantate – alles was Sie wissen müssen (Dr. J. Anastase + Dr. Winking)

04.03.2015:
Darmkrebs: Prävention, Operation, neue Krebstherapie (Dr. Bückner/Prof. Nückel/Prof. Viebahn)

22.04.2015:
Osteoporose (Dr. Liesenklas/Dr. Pilchner)

06.05.2015:
Therapieziele in der Onkologie und Palliativmedizin – stationäre und ambulante Medizin Hand in Hand (Dr. Behringer/Prof. Behringer)

10.06.2015: Fällt aus
Neue Therapiemöglichkeiten bei Diabetes mellitus (Dr. Figge/Prof. Herrmann) Fällt aus

19.08.2015:
Operative Therapie des Hautkrebses (Dres. Möcklinghoff/Ptok)

16.09.2015:
Gelenkerhaltende Eingriffe an Hüfte und Knie: Brauche ich schon ein Kunstgelenk oder gibt es noch Alternativen? (Dr. Moewes/Prof. Willburger)

21.10.2015:
Altersdepression (Dr. Wolf/Dr. Hoffmann)

18.11.2015:
Minimal invasive Chirurgie an Speiseröhre, Magen und Bauchspeicheldrüse – wir brauchen keine großen Schnitte mehr (PD Dr. Mann)

(Änderungen vorbehalten)

 

 

Die Termine von September bis November 2014:

 

17. September:

Möglichkeiten der Behandlung mit Naturheilverfahren und  Komplementärmedizin bei Erkrankungen des Bewegungsapparates
Prof. Dr. André-Michael Beer, Dr. Petra Zimmermann

22. Oktober:

Depressionen im Alter

Die Referenten sind PD Dr. Reiner Wolf, Oberarzt am LWL-Universitätsklinikum Bochum, Dr. Volker Kuhls, niedergelassener Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus Bochum sowie Sabine Schemmann, 1. Vorsitzende des Bochumer Bündnisses gegen Depression. Eine kurze Einführung wird Dr. Knut Hoffmann geben, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des LWL-Universitätsklinikums Bochum.

Eine Veranstaltung mit dem Bochumer Bündnis gegen Depression

19. November:

Schonende Operationsverfahren in der Bauchchirurgie

Um schonende Operationsverfahren in der Bauchchirurgie geht es in der Gesundheitsinformationsveranstaltung des Medizinischen Qualitätsnetzes (MedQN) am Mittwoch, 19. November, im Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147. Die zweistündige Veranstaltung beginnt ausnahmsweise bereits um 16 Uhr.
Das Team der Klinik für Viszeralchirurgie in den Augusta Kliniken Bochum gestaltet die technische Weiterentwicklung der minimal invasiven Chirurgie aktiv seit vielen Jahren mit. Seit vier Jahren wird ein Robotik Assistenz System (Da Vinci System) für große Tumoroperationen im Bauchraum eingesetzt. Durch diese Innovation können mittlerweile auch Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse, am Magen und der Speiseröhre minimal invasiv durchgeführt werden. Das wäre ohne die RobotikAssistenz nicht möglich. PD Dr. med. Benno Mann leitet die Klinik für Viszeralchirurgie in den Augusta Kliniken Bochum und stellt diese innovative Technik mit seinem Team vor. Nach dem Vortrag stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Moderiert wird die kostenlose Veranstaltung von Werner Conrad, Journalist und Pressereferent des MedQN.

Die Vorteile der minimal invasiven Chirurgie (sog. „Schlüsselloch“-Chirurgie) sind seit fast 20 Jahren für kleinere Eingriffe im Bauchraum hervorragend belegt. Nahezu alle Gallenblasenentfernungen werden mittlerweile in Deutschland minimal invasiv durchgeführt. Bei der Bilddarmentfernung und bei der Leistenburch-Versorgung sind es etwa 50 Prozent. Anspruchsvollere Eingriffe, z. B. Darmkrebsoperationen, erfolgen bis heute in Deutschland in weniger als 25 Prozent ohne Bauchschnitt, obwohl gerade auch für größere und große Operationen die Vorteile für die „schonende“ Vorgehensweise besonders offensichtlich sind.

„Alles rund um die Hände

…wenn es einfach nur noch schmerzt“