„Herz unter Druck“ lautet das diesjährige Motto der Deutschen Herzstiftung. Auch die Katholischen Kliniken mit Prof. Mügge und Prof. Gotzmann nahmen teil. Sie beantworteten Fragen am Lesertelefon. Mehr als 30% der Erwachsenen in Deutschland haben eine Bluthochdruckerkrankung.

Die Bluthochdruckerkrankung bleibt manchmal unbemerkt, weil sie keine Beschwerden macht. Ein durchschnittlicher Blutdruck von 130/80 mmHg ist wünschenswert (bei Älteren nicht über 140/90 mmHg). Ein einzelner Messwert ist nicht aussagekräftig, mindestens 3 voneinander unabhängigen Messungen sind nötig. Besser ist eine Langzeitblutdruckmessung, meist über 24 Stunden. Der Blutdruck ist normalerweise am Tag höher als in der Nacht, das hat auch mit der Tagesaktivität zu tun. Ein fehlender Tag-Nacht-Rhythmus weist auf ein krankhaftes Geschehen hin und sollte weitere Untersuchungen zur Folge haben. Unbehandelter Bluthochdruck kann Folgeerkrankungen auslösen. So steigt das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, es kann sich eine Herzmuskelschwäche bilden oder eine Nierenfunktionsstörung entstehen. Bluthochdruck ist behandelbar. Nach Körpergewichtsnormalisierung und Aufnahme einer körperlichen Ausdaueraktivität ist manchmal auch eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Mit einer von drei Tablettensorten sind 80% der Bluthochdruckbehandlungen behandelbar. Für 20% kommt dann eine Kombinationstherapie in Betracht. Manchmal hilft auch eine Beseitigung der Ursache, z.B. bei hormonellen Störungen oder die Beseitigung von Schmerzen. Psychogene Belastungen – Ängste, Sorgen, negativer Stress – können zum Bluthochdruck führen. Die Beseitigung kann die Behandlung des Bluthochdrucks unterstützen.

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