Jetzt wird es kompliziert: Die Bedingungen der Quarantäne nach Infektion mit dem Coronavirus sind unterschiedlich, wenn es sich um eine Deltavariante oder eine Omikron-Variante handelt. Nach Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus müssen auch die Kontaktpersonen in 14-tägige Quarantäne, ohne sich „freiimpfen“ zu können. Das erfährt aber der infizierte Patient in der Regel nicht automatisch. Die Unterscheidung zwischen diesen Virusvarianten ist von einem Verfahren, das Sequenzierung genannt wird, abhängig. Dieses Verfahren wird aber nicht routinemäßig in Deutschland durchgeführt. Die Delta-Variante ist zurzeit von allen Varianten die vorherrschende (Stand: Ende Dezember 2021). Wegen der hohen Infektiosität mit der Omikron-Variante wird aber angenommen, dass spätestens in der zweiten Januar Hälfte 2022 dieser Virustyp vorherrschend sein wird. Nach Vorgabe des Robert-Koch-Institutes werden bei mehr als 70.000 Neuinfektionen 5% der Proben einer Sequenzierung zugeführt, darunter sind es 10%. Die Proben werden dabei zufällig ausgewählt, es sei denn, die Gesundheitsbehörden ordnen zum Beispiel bei Reiserückkehrern aus Virus-Variantengebieten eine Untersuchung an. Es gibt auch eine teure und zeitaufwendigere Alternative zur Sequenzierung. Diese sogenannte „Schmelzkurven-Analyse“ liefert die Ergebnisse schon nach wenigen Stunden. Die Ergebnisse dieser Analyse sind zwar nicht so genau, aber eine Überprüfung durch die Sequenzierung hat bisher keine abweichenden Ergebnisse gezeigt. Das zurzeit angewendete Verfahren geht davon aus, dass eine Infektion mit einer Delta-Virusvariante angenommen wird, wenn kein Kontakt zu einer Person mit Omikron Infektion vorlag.

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