Bild von Hermann Traub auf Pixabay

Teile Deutschlands sind von mindestens zwei Katastrophen betroffen, die sich gegenseitig verstärken. Die Coronapandemie hat unser gemeinschaftliches Leben auf den Kopf gestellt und das Gesundheitssystem an die Grenzen des Möglichen geführt. Nun werden Teile von Deutschland durch eine Flutwelle getroffen. Das Ausmaß der Verwüstung ist kaum abschätzbar, Existenzen sind bedroht. Infrastrukturen, die dringend benötigt werden, sind zerstört. Arztpraxen und Krankenhäuser sind betroffen oder zum Teil nicht erreichbar.
Die Welle der Hilfsbereitschaft ist groß. Helfer reisen in die Regionen und müssen untergebracht werden in Hotels oder Sammelunterkünften. „Wer Menschen aus dem Schlamm zieht, kann keinen Mindestabstand einhalten“. Die Sorge, dass die Flutwelle eine neue Infektionswelle auslöst, ist berechtigt. In der Katastrophenhilfe wird mit engem Kontakt kooperiert, die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ist meist unmöglich.
Die Not der Betroffen ist so groß, dass der Gedanke an das Covidvirus in den Hintergrund gerät. Wer seine Wohnung verloren hat, findet häufig Platz in Notunterkünften, wodurch die Gefahr der Weitergabe des Virus sich deutlich erhöht. Dass die Katastrophengebiete zum Superspreader werden können, wird auch von der Politik so gesehen. Wirkliche Prävention ist nur schwer möglich, Massenunterkünfte sollten durch Hotels oder Privatangebote ersetzt werden. Auch neue Impfkampagnen sind nicht der Königsweg, da Erstimpfungen nicht ausreichend schützen, Zweitimpfungen mit Latenz schützen und auch vollständig Geimpfte das Virus weitergeben können. Individuelle Eigenverantwortlichkeit ist erforderlich.
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