Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt eine jährliche Influenza-Impfung für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung infolge eines Grundleidens – darunter Patienten mit einer chronischen Herzerkrankung.

Angesichts der fortdauernden Covid-19-Pandemie hat die STIKO diese Empfehlung für die Saison 2020/21 bekräftigt. Ihr vorrangiges Ziel ist es, die Influenza-Impfraten gerade in jenen Gruppen zu erhöhen, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung einschließlich Hospitalisierungen haben. Dazu zählen insbesondere Personen mit einem chronischen Grundleiden.

Eine Studie belegt, dass es bei chronisch Kranken deutliche Lücken beim Grippeschutz gibt. Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen beträgt die Influenza-Impfrate zwischen 30 bis 40 Prozent. Dabei ist die Impfung gerade für diese Patientengruppen wichtig, denn Influenza ist möglicher Auslöser schwerer Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Bei der Studie wurden die Daten von Erwachsenen über 40 ausgewertet, die erstmals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten. In den ersten drei Tagen nach einer laborbestätigten Influenza-Episode waren bei ihnen kardiovaskuläre Risiken um ein Vielfaches erhöht. Wer gegen Grippe geimpft ist, reduziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 36 Prozent, darüber hinaus werden Komplikationen vermindert.

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