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Eine Coronainfektion kann auch eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) auslösen. Jetzt werden von der US-Gesundheitsbehörde und von der europäischen Arzneimittelbehörde mehrere Fälle überprüft, bei denen eine Myokarditis bei jungen Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Schutzimpfung mit mRNA-Vakzinen aufgetreten sind. Es handelt sich um eine sehr geringe Zahl der betroffenen Jugendlichen, der Krankheitsverlauf ist meist milde. Die US-Behörden berichten, die Impfkomplikation beträfe meist junge Männer nach der Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Moderna oder BionTech/Pfizer.
Die Beschwerden nach der Coronaschutzimpfung mit einem mRNA-Impfstoff sind häufiger und ausgeprägter nach der zweiten Impfung. Nach der ersten Impfung reagiert das angeborene Immunsystem auf die im Impfstoff enthaltene RNA mit einer zellulären Abwehr, eine Entzündungsreaktion wird durch Botenstoffe der Abwehrzellen hervorgerufen. Nach der zweiten Impfung kommt die Aktivität des adaptiven-erworbenen Immunsystems hinzu und somit zu einer Verstärkung der Entzündungsreaktion. Anders ist es bei einer Schutzimpfung mit einem Vektorimpfstoffes. Hier sind die Symptome nach der ersten Impfung ausgeprägter. Das angeborene Immunsystem reagiert in diesem Fall nach der ersten Gabe des Impfstoffes auf die harmlosen Adenoviren, die als Vektoren agieren. Bei der zweiten Impfung werden die Impfviren durch die neu erworbene Abwehr erkannt und abgefangen, sodass das angeborene Immunsystem nicht aktiviert wird. Die symptomatische Impfreaktion ist in diesem Fall also bei der zweiten Impfstoffgabe geringer als bei der ersten.
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