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Der Vagusnerv ist der 10. von 12 Hirnnerven. Und der größte des parasympathischen Nervensystems. Er ist an der Regulation der Funktion fast aller inneren Organe beteiligt, vor allem im Bereich der Brust- und Bauchorgane. Therapeutisch wird die Vagusstimulation bei der Behandlung der medikamentresistenten Epilepsie und der Depression genutzt. Etabliert ist das chirurgische Verfahren mit der Einsetzung des Stimulators an der linken Halsseite und der Verbindung zum Nerv über eine Sonde.
Die Erfahrungen in der Behandlung der Epilepsie haben andere positive Wirkungen gezeigt wie die Stimmungsaufhellung, antidepressive Wirkungen, Muskelentspannung und Schmerzlinderung. Somit ergibt sich eine Erweiterung des Behandlungsspektrums. Das operative Therapieverfahren wird jetzt ergänzt durch eine nichtinvasive transkutane Behandlungsoption.
In den linken Gehörgang wird ein Stöpsel platziert, der elektrische Impulse abgibt, die den Vagusnerv im Tragus des Ohres erreichen. Die dort abgegebenen elektrischen Impulse vermitteln die therapeutische Wirkung. Studien sind geplant, um die Wirkung der peripheren Vagusstimulation auf das chronische Erschöpfungssyndrom zu überprüfen. Das kann auch eine Bedeutung bei der Behandlung des Fatigue- Syndroms bei der Long-Covid-Symptomatik haben.
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