Das Coronavirus hat unser Leben in nie geahnter Weise verändert. Wir bemühen uns maximal, das Virus zu besiegen. Die Zweifel, ob uns das gelingen wird, wachsen. Einige Wissenschaftler erwarten, dass das Virus dauerhaft bleibt – genau weiß das niemand. Allerdings wird der Schrecken, den der Erreger auslöst, weniger sein.

Für eine dauerhafte Präsenz spricht, dass das SARS-CoV-2 Virus leicht übertragbar ist, dass es weltweit verbreitet ist und auch von asymptomatischen Personen übertragen werden kann. Da der Mensch nicht alleine als Reservoir gilt, ist die Kontrolle praktisch unmöglich.

Der Schutz durch Impfung ist sehr wertvoll, kann aber das Virus nicht ausrotten, denn es kann auch von Geimpften weitergegeben werden. Hinzu kommt das Problem mit den neu auftretenden Mutationen – Viren allgemein können sich den Gegebenheiten anpassen.

Auch früher gab es schwere Epidemien und Pandemien, die unseren Alltag heute nicht mehr beherrschen. Als Beispiel wäre die Spanische Grippe(Virus H1N1) zu nennen. Auch die Grippeviren mutieren und wir können uns entsprechend infektiologisch anpassen. Eine im späten 19. Jahrhundert grassierende Pandemie wurde wahrscheinlich durch Coronaviren verursacht und existiert noch heute, ohne dramatische Krankheitsverläufe auslösen zu können.

Das Pandemiegeschehen wird nur durch Herdenimmunität in den Griff zu bekommen sein, nicht durch Schutzimpfung, sagt Carl Walz, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Allerdings würden, wenn die meisten Menschen nach Impfung in Deutschland eine Grundimmunität erreichen, spätere Coronaerkrankungen deutlich abgeschwächt verlaufen.

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