Unter Gesundheitskompetenz versteht man, dass Erkrankte ausreichend Verständnis über ihren Gesundheitszustand haben. So lassen sich Behandlungsfehler vermeiden. Gesundheitskompetenz umfasst:

  • ausreichend verständliche Information
  • gute Einsicht in die Komplexität der Erkrankungen und die Möglichkeit, das Verstandene anzuwenden
  • richtige Entscheidungen für sich zu treffen

Eine der Säulen der Gesundheitskompetenz ist die ausreichende und verständliche Information über die Erkrankung durch den Arzt und die Behandler. Dadurch bedarf es einer Schulung über die richtige Kommunikationsweise. Auch die Mitarbeiter, z.B. Medizinische Fachangestellte, sollten optimal über die Krankheitsverläufe in den verschiedenen Indikationen Bescheid wissen. Die Patienten sollen diese Informationen verstehen, was durch eine Abfrage überprüft werden sollte.

Behandlungsfehler vermeiden

Mehr als die Hälfte aller Patienten haben große Defizite in dem Verständnis ihrer Erkrankung und der notwendigen Konsequenzen. Diese Defizite führen dazu, dass bestimmte Behandlungsabläufe nicht ausreichend verfolgt werden. Daraus folgt, dass die Behandlungserfolge reduziert oder zumindest verzögert werden. Das führt nicht nur zu Behandlungsfehlern, sondern beispielsweise auch zu vermehrten Krankenhauseinweisungen.

2018 wurde für Deutschland ein Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz (www.nap-gesundheitskompetenz.de) aufgestellt. Dieser berücksichtigt neben der Förderung im Gesundheitswesen auch den Bildungsbereich, die Arbeitswelt, die Freizeit und das familiäre Umfeld.

Lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema Prävention im Gesundheitswesen. 

Foto: Pixabay/Angelo Esslinger

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